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Grüner Protest gegen unausgewogene Besetzung des Runden Tisches beim Kreis |
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Die Fraktion Bündnis90/Die Grünen beantragt:
Die Gemeinde Senden stimmt der gemeinsamen Stellungnahme zur Offenlage des Bewirtschaftungsplanes und des Maßnahmenplanes für Gewässer erst zu, wenn der Teilnehmerkreis „Runder Tisch“ zur Umsetzung der EU Wasserrahmenrichtlinie im Kreis Coesfeld um zwei Sitze für den ehrenamtlichen Naturschutz, vertreten durch die Naturschutzverbände NABU und BUND, erweitert wird.
Begründung:
In der gemeinsamen Stellungnahme der wasserwirtschaftlichen Akteure im Kreis Coesfeld zur Offenlage des Bewirtschaftungsplanes und des Maßnahmenprogramms für die Gewässer und das Grundwasser im Land NRW ist vorgesehen den „Runden Tisch“ zur Umsetzung der EU Wasserrahmenrichtlinie mit mindestens fünf bis sechs Vertretern aus dem landwirtschaftlichen Bereich zu besetzen. Dem ehrenamtlichen Naturschutz wird bisher kein eigenständiger Sitz zuerkannt. Dadurch ergibt sich eine eklatante Fehlbesetzung des Gremiums, denn wie soll das Ziel der EU Richtlinie - die ökologische Verbesserung der Gewässer voran zu bringen - ohne Beteiligung des ehrenamtlichen Naturschutzes erreicht werden? Dies können weder die mit je einem Sitz beteiligte Naturförderstation noch die Naturfördergesellschaft leisten, weil ihre Mitglieder ganz unterschiedliche und nicht selten zum Naturschutz sogar konträr stehende Interessen vertreten. Es kann nicht im Interesse der Gemeinde Senden sein, dass der ehrenamtliche Naturschutz vom „Runden Tisch“ ausgeschlossen bleibt.
gez. Wilhelm Kraneburg |
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| Aktuelle Termine |
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3.September, 17.00 Uhr: Grüner Münsterlandtag, Gaststätte Porten-Lewe, Warendorf Mehr |
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15.09., 18.00 Uhr, Fraktionssitzung zur wirtschaftlichen Lage des Kreises
Einladung |
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