Logo
 
pfeil Startseite
Trenner
pfeil Themen
Trenner
pfeil Archiv
Trenner
pfeil Über uns
Trenner
pfeil Fraktion
Trenner
pfeil Termine
Trenner
pfeil Kontakt
Trenner
pfeil Links
Trenner
pfeil Mitglied werden
Trenner
pfeil Impressum
 
Unsere Kandidaten für den Landtag:
Zur Seite von Norbert Vogelpohl! Zur Seite von Stefan Kohaus!
Norbert Vogelpohl Stefan Kohaus
 
Kanal Grün - Der grüne Kanal bei YouTube

Flaggschiff mit Gasauto
Flaggschiff mit Gasauto

Havixbeck - Bärbel Höhn war mit dem Dienstwagen gekommen - und sprach mit Stolz davon. Der grüne Kleinwagen mit ihrem Konterfei und Werbung für die Partei fährt nämlich mit Gas. „Das spart Energie. Und mein nächster Wagen wird ein Elektromobil, das ist noch effizienter.“ Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen und ehemalige Landwirtschaftsministerin selbst ist ein Flaggschiff ihrer Partei. Wahlkampferprobt unterstützte sie den Havixbecker Ortsverband der Grünen im Wettbewerb um Wählerstimmen.

Jutta Bergmoser, Havixbecker Direktkandidatin der Grünen für den Bundestag, begrüßte den prominenten Gast auf dem Wochenmarkt. Sie sei gerade über den Markt gegangen, beginnt Bärbel Höhn im Plauderton, und habe viele Dinge wiedergesehen, „die wir damals angestoßen haben“, wie zum Beispiel den Regionalverkauf.

Und dann legt sie los, kritisiert, dass Klima- und Wirtschaftskrise gegeneinander ausgespielt werden und man doch beides erfolgreich verbinden könne. Man müsse in den Umweltbereich investieren. Hier würden in Zukunft die meisten Arbeitsplätze entstehen. Da dürfe sich Deutschland nicht abhängen lassen. „Wir haben hier die Hybrid- Technik entwickelt, gebaut werden die Autos jetzt in Asien.“

Die Windkraft müsse ausgebaut werden. Klar, gebe es da Widerstände, und man sollte auch einzelne Bereiche freihalten. Aber immer den Widerspruch zum Tourismus aufzubauen, ziehe nicht. „Es gibt Regionen, da werden die Windparks sogar touristisch genutzt. Man kann dort auf die Windräder steigen.“ Biomasse, davon könne gerade die Landwirtschaft profitieren. „Aber als ich hierhergekommen bin, habe ich ein Maisfeld neben dem anderen gesehen, diese Monokultur ist auch nicht der richtige Weg.“

Einen „Klimatisch“ schlägt sie auf die Frage von Moderatorin Ulrike Ludewig vor, die wissen will, was man vor Ort machen kann. Die heimischen Banken, die Verwaltung und die Handwerker müssten sich zusammensetzen und den Bürgern deutlich machen, was sie in Sachen Umwelt tun können, wie sie Geld in ökologische Werte anlegen können, Das fördere das örtliche Handwerk, und die Banken vergäben Kredite, die sie sicher zurückbekommen. „Oder bauen Sie eine Bürgersolaranlage“, schlägt die Politikerin vor.

Vor etwa sechs Jahren, damals noch als Ministerin, war Höhn schon einmal in Havixbeck gewesen. Da habe sie mit den Landwirten über Tierhaltung diskutiert. Viele Freunde wird sie in dieser Berufsgruppe wohl nicht haben, oder? „Unterschätzen Sie das nicht, es gab sogar eine Initiative `Bauern für Bärbel´.“ Dass die Massentierhaltung überhand nehme, seit sie nicht mehr im Amt sei, führe dazu, dass Bauern und Verbraucher sich wieder kritisch gegenüberstehen. „Das ist nicht gut.“

Und dann spricht sie über die Kindergrundsicherung und Bildung für alle - und gibt einen kurzen Einblick in ihr Familienleben: „Unsere zwei Kinder sind das Beste, was mein Mann und ich zusammen hinbekommen haben.“

Mit freundlicher Genehmigung: Westfälische Nachrichten, Frank Vogel, Nottuln

 
Aktuelle Termine 
3.September, 17.00 Uhr: Grüner Münsterlandtag, Gaststätte Porten-Lewe, Warendorf Pfeil Mehr
15.09., 18.00 Uhr, Fraktionssitzung zur wirtschaftlichen Lage des Kreises
Pfeil Einladung
Demo in Berlin
 
Mitglied werden - vielleicht auch als Testmitglied
 
Wie grün bist du wriklich?
  zurück