8.30 - 10.00 Uhr Fahrt nach Ascheberg
Mit Fahrrad und Zug bin ich nach Ascheberg gefahren. Schon in Münster hatte ich ein gutes Gespräch mit einem Fan von Borussia Mönchengladbach über Politik. Leider wird er nicht Grün wählen.
10.30 - 12.30 Uhr Wahlinfostand in Ascheberg

Der 2. Versuch in unserer Grünen Diaspora einen Infostand zu machen. Wir waren relativ erfolgreich. Norbert, Anneliese, Willi und ich gaben unser Bestes am Infostand. Ich denke, zumindest sind wir in Ascheberg Gesprächthema. Wer verschenkt Sonnenblumen in Töpfchen? Es ergaben sich daraus doch einige interessante Gespräche. Von meiner Seite kann ich sagen, ich habe einen alten Bekannten aus der Stotterer - Selbsthilfe wieder getroffen. Leider konnte ich ihn nicht überzeugen "Grün" zu wählen. Alter CDU - Wähler.
Alle Sonnenblumen sind wir los geworden.
13.00 - 13.15 Uhr Fahrt nach Münster mit der Bahn
13.30 - 14.30 Uhr Mittagspause und Mittagessen beim Türken

14.30 - 15.30 Uhr Treffen zur Anti AKW - Demo am Bahnhof
15.30 - 17.00 Uhr Demozug vom Bahnhof zum Domplatz.

Wir sind mit cirka 200 Leuten und einem Castor - Transport vom Hauptbahnhof zum Domplatz gezogen, immer unterbrochen von kurzen Pausen, in denen symbolisch ein Endlager gesucht wurde. Die Münsteraner Bevölkerung war erstaunt und überrascht. Das war meine erste "Anti - AKW - Demo". Hat sich gelohnt.
17.00 - 17.40 Uhr Kundgebung auf Domplatz
Es sprachen ein Vertreter von CAMPACT und ein Vertreter von der Anti - AKW Gruppen Ahaus und ein Vertreter aus Münster.

17.40 - 18.00 Kurzer Besuch der Wahlveranstaltung der Münsteraner - Grünen auf dem Prizipalmarkt. Kurzes persönliches Gespräch mit Maria Klein - Schmeink. Ich soll viele Grüße aus Münster bestellen. Allmählich wird man bekannt. Die letzten Worte von Bärbel Höhn's - Rede habe ich auch noch mit bekommen.
18.00 - 19.15 Podiumsdiskussion auf dem Domplatz.
Diese Diskussion wurde von CAMPACT organisiert. Diskussionsteilnehmer waren waren Buntagskandidaten von den 5 wichtigen Parteien. Bärbel von den Grünen, Ruprecht Polenz von der CDU, Strässer von der SPD, einer von der FDP und einer von den Linken. Bei der Diskussion stellte sich raus, dass wir das sinnvollste Programm zur zukünftigen Energieproduktion haben. Barbel hat uns super vertreten. Schwarz - Gelb würde Energiepolitisch den "SUPER - GAU" bedeuten. Schwarz - Gelb muss verhindert werden !!!!!!
19.15 - 19.30 Uhr Rückmarsch mit Bärbel Höhn zum Bahnhof.
Gemeinsam mit Bärbel bin ich zum Bahnhof Münster gelaufen. Von ihr soll ich dem Kreisverband viele Grüße bestellen. Sie hat uns aufgefordert weiter kämpfen. Wir sind noch nicht am Ziel.
19.45 Betrat ich meinen Bahnsteig. Wen traf ich da wieder? Bärbel, sie hatte ihren Zug nach Berlin verpasst.
20.11 - 20.30 Rückfahrt nach Havixbeck.
Im Zug wurde ich von zwei Leuten angesprochen die auch bei Podiumsdiskussion waren. Sie werden wohl Grün wählen.
20.40 War ich nach einem 12 Stundentag wieder zu Hause.

Jens Christophel |