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Norbert Vogelpohl
Norbert Vogelpohl -
Kandidat der Bündnisgrünen für den Landtag im Wahlbezirk 79 / Coesfeld - Borken III |
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Termine |
Berichte von Wahlkampfveranstaltungen |
Fragebogen des Bundes der Steuerzahler |
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BUND-KandidatInnencheck zur LTW |
KandidatInnencheck des Deutschen Hotel-
und Gaststättenverbandes |
LTW-Steckbrief für Radio Kiepenkerl |
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Kandidaten-Check.de |
Bericht über den grünen Bildungskongress
Materialien zum grünen Bildungskongress |
Brief an die ErstwählerInnen |
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1. Mai-Kundgebung in Coesfeld: Gemeinsam für mehr Gerechtigkeit und neue gute Arbeit |
BUND stellt Ökozeugnisse für DirektkandidatInnen aus – 139 LandtagsbewerberInnen mit Note 1 |
Email an Norbert Vogelpohl |
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Liebe Wählerinnen und Wähler,
mein Name ist Norbert Vogelpohl.
Als Direktkandidat für Bündnis90/Die Grünen im Wahlkreis 79, Coesfeld/Borken werbe ich um Ihre Stimme. Meine Schwerpunkte liegen in den Politikfeldern Bildung, Verkehr und Wirtschaft. |
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Zur Politik gekommen bin ich vor fast 30 Jahren, zu meiner Zeit in der verbandlichen Jugendarbeit in der Christlichen Arbeiter Jugend. Seitdem weiß ich um die Probleme der Jugendlichen, die unser Schulsystem ohne Abschluss verlassen. Ich habe die Erfahrung gemacht: sehr oft haben weniger die Jugendlichen als Einzelne versagt, sondern vor allem unser Schulsystem. Diese Erfahrung wird in meiner Arbeit als Lehrer an einem Berufskolleg in Coesfeld bestätigt.
Als gelernter Tischler weiß ich, dass junge Menschen nicht nur eine gute Ausbildung brauchen, sondern danach auch Arbeitsplätze. Dazu muss unsere Wirtschaft zukunftsorientierte Arbeitsplätze zur Verfügung stellen.
Diese Zukunftsorientierung finden wir heute vor allem in der Bewältigung der Klimakrise.
Zudem bin ich der persönlichen Überzeugung, dass unsere Gesellschaft für die anstehenden Aufgaben ein solides Fundament braucht. Dieses Fundament ist der soziale Zusammenhalt, ist Gerechtigkeit. |
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Meine politische Überzeugung lautet deshalb:
Bildung ist der Anfang von Allem! Bildung ist die Basis für individuelle gesellschaftliche Teilhabe und Selbstverwirklichung. Ihre Chancen sind in unserer Gesellschaft nicht gleich verteilt. Das kann sich ändern, wenn alle Schüler länger gemeinsam lernen, wenn jeder Schüler individuell im eigenen Lerntempo unterstützt wird.
Bildung ist aber auch die Grundlage für gesellschaftliche Weiterentwicklungund Wohlstand. Bildung ist die Voraussetzung für wirtschaftliche Innovation,die unsere Wirtschaft in der Krise am Nötigsten braucht.
Ökologie und Ökonomie sind keine Gegensätze, sondern bedingen einander! - Investitionen in Energiespar-Maßnahmen nützen der Umwelt und dem Klima, gleichzeitig werden Verbrauchskosten gesenkt.
Gerechtigkeit. - Wir erleben aktuell wieder, dass einzelnegesellschaftliche Gruppen gegeneinander ausgespielt werden. Politik hatnach meiner festen Überzeugung die Aufgabe, Antworten auf die Fragenaller Menschen zu formulieren, Politik hat die Aufgabe zu integrieren – nicht zu isolieren! |
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| Ein paar Notizen zu meiner Person: |
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| 1961 |
geboren in Hörstel
"mittlere Reife"
Tischler-Lehre in Rheine
Abitur auf dem zweiten Bildungsweg (Comenius- Kolleg in Mettingen)
Studium für das Lehramt an Berufsschulen, in Hamburg |
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Jenseits von Beruf und Politik

In meiner Freizeit treibe ich gerne Sport. Da mein politisches Engagement kaum die Zeit zulässt, am organisierten, aktiven Fußball teilzunehmen, habe ich mich in den letzten Jahren auf das Inlineskaten (Halbmarathon, Marathon)verlegt - eine Sportart, die ich auch mit meiner Familie ausüben kann. |
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| Seit 1992 |
unterrichte ich an einem Berufskolleg in Coesfeld im Berufsorientierungsjahr und in Tischlerklassen. |
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| Seit 1994 |
lebe ich in Coesfeld, gemeinsam mit meiner Frau und unseren drei Töchtern. Ich bin römisch-katholisch. |
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| Meine Arbeit für die Grünen im Kreis Coesfeld macht mir Spaß, weil ich so diese Gesellschaft mit gestalten kann. |
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Im Bild stehend neben mir: Anneliese Pieper, Sprecherin der grünen Kreistagsfraktion
Davor: Moritz Hegemann, Sprecher der grünen Ratsfraktion in Nottuln
Jutta Bergmoser und Richard Dammann,
Sprecherin und Sprecher des grünen Kreisverbandes Coesfeld |
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Warum arbeite ich bei Bündnis 90/Die Grünen mit?
Mitglied der 1981 noch sehr jungen Partei "Die Grünen" bin ich geworden, weil ich dort die politischen Antworten auf die Fragen gefunden habe, die wir uns damals in der Christlichen Arbeiter Jugend (CAJ) gestellt hatten.
Das waren Fragen nach |
- Frieden und Sicherheit,
- dem Schutz der Umwelt,
- der Würde des Menschen am Arbeitsplatz.
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| Mein bisheriges politisches Engagement |
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| 1981 |
Eintritt in die Partei „Die Grünen“. Zunächst habe ich beim Ortsverband (OV) Ibbenbüren mitgearbeitet. |
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| 1983 |
Gründungsmitglied des OV Hörstel., Kreis Steinfurt |
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| 1999 - 2004 |
Kandidatur für den für den OV Coesfeld sachkundiger Bürger im Ausschuss „Jugend, Familie, Soziales und Senioren“ sowie im VHS-Ausschuss |
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| 2004 - 2009 |
Mitglied des Rates der Stadt Coesfeld |
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| seit 2004 |
Mitglied des Kreistages Coesfeld |
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| seit 2009 |
Sprecher der grünen Fraktion im Kreistag |
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| Als Landtagsabgeordneter werde ich mich vor allem für die Verbindung von Bildung, Ausbildung und Wirtschaft einsetzen. Wir Grünen wollen in den kommenden fünf Jahren in den Bereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz und Energieeinsparung 130.000 neue, zukunftsorientierte Arbeitsplätze in Nordrhein-Westfalen schaffen. Wir werden in den Schulen und Hochschulen die Voraussetzungen schaffen, dass die nachfolgende Generation diesen Weg auf der Basis der sozialen Gerechtigkeit weiter gehen kann |
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Dafür bitte ich Sie um Ihre Stimme.
Ich danke Ihnen für Ihr Interesse,
Ihr Norbert Vogelpohl |
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Danke! Danke! Danke!
Liebe Wählerinnen und Wähler,
der Wahlkampf mit vielen Veranstaltungen, Begegnungen und Gesprächen liegt mit der Auszählung der Stimmzettel hinter uns. Es ist mir ein Herzensanliegen, Ihnen für das gute Ergebnis zu danken! Im Wahlkampf war der Zuspruch seitens der Wählerschaft schon zu spüren, dass wir auf Landesebene mit 12,1 % ein Rekordergebnis erzielen würden, daran habe ich nicht im Traum gedacht. Herzlichen Dank. Aber auch die vielen Anregungen, guten Wünsche, aber die sachliche Kritik, die mir in Gesprächen und Diskussionen mitgeteilt wurden, sind mir ein wichtiges Ergebnis dieses Wahlkampfes. Auch für diese Form der (persönlichen) Rückmeldung möchte ich mich herzlich bedanken.
Dieser Wahlkampf, mit den vielen Veranstaltung und Begegnungen, wäre ohne die vielen engagierten HelferInnen im Hintergrund nicht möglich gewesen. Dieses beeindruckende Wahlergebnis ist das Resultat von kontinuierlich guter Arbeit in den Orts- und Kreisverbänden, es ist das Resultat einer harmonischen Mannschaftsleistung. Den zahlreichen aber ungenannten MitstreiterInnen möchte ich auf diesem Wege schon einmal meinen Dank sagen. Gelegenheiten für das persönliche „Danke“ werden sich sicherlich in den nächsten Tagen und Wochen noch ergeben.
Ihr und Euer
Norbert Vogelpohl |
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| Berichte von Wahlkampfveranstaltungen: |
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29.04.:Besuch bei der Coesfelder Tafel
„Mit höheren Hartz-IV-Sätzen werden wir die sozialen Probleme nicht lösen“! Diese klare Aussage aus dem Mund von Frau Sonnenschein, der Vorsitzenden der Coesfelder Tafel, überraschte sowohl Katja Dörner (kinderpolitische Sprecherin der Grünen im Bundestag) als auch mich. An mehreren Beispielen verdeutlichte Frau Sonnenschein anschließend, dass die |
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Bewältigung individueller Problemlagen Vorrang haben muss. Hier sind nicht nur Suchterkrankungen zu nennen, sondern z.B. auch die Überforderung bei der Haushaltsführung.
Diese Schilderungen haben mir auch deutlich gemacht, wie wichtig der „Dritte Arbeitsmarkt“ ist. Hier sollen „Unvermittelbare Langzeitarbeitslose sowie psychisch und körperlich Kranke (…) Jobs in kommunalen oder gemeinnützigen Einrichtungen zur Verfügung gestellt bekommen. Vornehmlich im Hilfsbereich – ob in der Küche oder beim Rasenmähen -, …“ http://www.nachdenkseiten.de/?p=1988)
Dem „Dritten Arbeitsmarkt“ einen guten formalen Rahmen zu geben, um z.B. nicht reguläre Arbeitsplätze zu gefährden, ist zweifelsohne eine schwierige Aufgabe. Aber, Arbeit dient nicht nur dem Gelderwerb. Arbeit ermöglicht soziale Kontakte, ermöglicht eine Steigerung des Selbstwertgefühls. Nicht ohne Grund spricht auch das Grundgesetz von einem „Recht auf Arbeit“!
Die Einrichtungen wie die „Coesfelder Tafel“ (http://www.coesfeldertafel.de) auf eine „Lebensmittel-Verteilfunktion“ zu reduzieren wäre falsch. Die Tafeln sind auch mehr als ein Beschäftigungsangebot für „Ein-Euro-Jobber“. (Bei der Coesfelder Tafel arbeiten, wie wir erfahren haben z. Zt. 22 Empfänger von SGB II!) Ich habe diese Tafel auch als wichtige (niedrig schwellige) Anlaufstelle für Ratsuchende, als Treff- und Kommunikationspunkt erlebt.
Gerade die „Kunden“ der Tafeln haben unser politisches Engagement verdient. Sie sind – anders als viele andere Gruppen – nicht in der Lage sich selbst zu helfen. Daher ist hier die Politik in besonderem Maße herausgefordert. Diese Herausforderung werde ich annehmen.
Norbert Vogelpohl |
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1. Mai – Rednerin der KAB fordert Mindestlohn!
Diese 1.Mai-Kundgebung hatte es in sich! Zunächst finde ich es fast sensationell, dass DGB und KAB sich zu einer gemeinsamen Veranstaltung in Lette (Ortsteil von Coesfeld) zusammen gefunden haben. Mehrere Redner haben andere Sozialverbände (auch die IGBCE) zur künftigen Kooperation aufgefordert – im Interesse der Arbeitnehmer und sozial ausgegrenzten Menschen.
Die Rede von Jürgen Schmidt, dem Ersten Bevollmächtigten der IG Metall (Münster), war gut, interessant und hörenswert – auch wenn er inhaltlich keine überraschenden oder neuen Positionen oder Argumente vorgetragen hat.
Für die KAB trat Ortrud Harhues ans Mikrophon. Sie sprach sich nicht nur deutlich gegen die Kopfpauschale aus. Sie forderte – traute meinen Ohren kaum – einen gesetzlichen Mindestlohn von 9,20 € pro Stunde!
Insgesamt waren beide Beiträge, die inhaltlich eine überraschende Nähe verdeutlichten, ein Beleg für meine Wahrnehmung, dass wir Grünen uns auch in der Sozial- und Arbeitsmarktpolitik in der Mitte der Gesellschaft bewegen.
Ich denke, wir bleiben im Kreis Coesfeld mit den Gewerkschaften und der KAB im Gespräch!
Norbert Vogelpohl |
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24.04.10:Die Anti-AKW-Bewegung ist lebendiger denn je!
Der Demonstrationszug war schon beeindruckend! Egal ob jetzt 5000 TeilnehmerInnen wie die Polizei sagt, oder 7000 TeilnehmerInnen wie die Veranstalter festgestellt haben.In Kurven oder an Anhöhen konnte man sehen, wie es aussieht,wenn tausende in Ahaus gegen das |
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Brennelemente-Zwischen(?)lager konkret oder die Atomenergie grundsätzlich demonstrieren. Unser Protest war nicht zu übersehen und nicht zu überhören. Auffällig war auch, dass dieser Widerstand inzwischen ein Viergenerationen-Projekt ist! Der Wille ist ungebrochen, einen Ausstieg aus dem Atom-Ausstieg wollen wir nicht zulassen. Die Wahl am 09. Mai ist auch in der Ausstiegsfrage ein Datum mit zentraler Bedeutung.
Zu Eindrücken von der Anti-Atom-Demo in Ahaus führt der folgende Link: (nach etwa 1:30 husche ich einige Male durchs Bild)
Norbert Vogelpohl |
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21.04.10: Ein langer Abend beim DGB
Der Deutsche Gewerkschaftsbund Coesfeld (DGB) hatte zur Podiumsdiskussion eingeladen. Die „Besetzungsliste“ überraschte etwas –statt eines Liberalen wurde ein Linker geladen. Nun denn.
Ein wichtiges Thema war an diesem die Wirtschaftspolitik – hierzu dann die üblichen Statements. Ich habe unseren „green new deal“ erläutert. Am Beispiel der Gebäudesanierung lässt sich unsere Politik gut und anschaulich darstellen.
Zum Stichwort „Kommunalfinanzen“ habe ich auf die dramatische Steigerung der Kassenkredite hingewiesen. („Nur reiche Menschen können sich arme Kommunen leisten!“) Die Kreise, Städte und Gemeinden in NRW haben für 2005 in Ihren Finanzplanungen „kurzfristige Kredite zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit“ in Höhe von ca. 10,5 Mrd Euro eingeplant. Nach vier Jahren schwarz-gelber Landesregierung stieg dieser betrag auf ca. 16,7 Mrd. Euro. (Vergleichbare Entwicklungen gibt es in Niedersachsen und Hessen!) Diese Kassenkredite, dem Dispo von Otto Normalverbraucher ähnlich, sind ein Beleg dafür, dass die Finanzausstattung, d.h. der Anteil am Gesamtsteueraufkommen, der Kommunen zu gering ist!
Was fällt dazu dem „schwarzen Mann aus Reken“, seit Jahrzehnten im Rat der Gemeinde Reken, ein? Kassenkredite haben nach seiner Einschätzung nur die schlecht geführten Kommunen im Süden des Münsterlandes, oder im Ruhrgebiet. Zur Erläuterung: schlecht geführte Kommunen sind für diesen Schwarzen solche, die einen roten Bürgermeister oder eine rote Ratsmehrheit oder gar beides haben. Somit seien die von mir genannten Zahlen, wenn diese überhaupt richtig seien, nicht hier in der Region nicht relevant. Für einen Moment war ich versucht, aus dem Publikum Ralf Steindorf (CDU-Fraktionsvorsitzender aus Rosendahl) als „Experten“ zu befragen.
Faktencheck: Im Amtsblatt der Gemeinde Reken ist natürlich die aktuelle Haushaltssatzung mit den Kreditermächtigungen, beschlossen durch den Rat, nachzulesen. Das Ergebnis überrascht mich nicht: Auch Reken muss zur Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit kurzfristig Kredite aufnehmen. Der rekener Bürgermeister darf dies bis zu einer Höhe von 1.000.000 Euro ohne weitere Ratsbeschlüsse tun.
Ich bin schon überrascht, dass ein langjähriger Fraktionsvorsitzender die finanziellen Grundlagen seiner Kommune sowenig auf dem Schirm hat. Zumindest von den grünen Kommunalos kenne und erwarte ich anderes. Bei dem schwarzen Rekener wird die Ursache dieser dramatischen Kenntnislücke durch die Lektüre seiner jüngsten Haushaltsrede (im Ratsinformationssystem der Gemeinde Reken dokumentiert) deutlich. Wer sich bei der Haushaltsrede lang und breit zudem noch diffamierend über gegenwärtige oder angehende (grüne) Ratsmitglieder auslässt, der macht deutlich, dass für ihn der zu beschließende Haushaltsentwurf nicht der Rede wert ist. Wer sich aber so oberflächlich mit den Finanzen der eigenen Gemeinde beschäftigt, der kann in Düsseldorf als Anwalt der Kommunen nur versagen. Der hat im Landtag nichts zu suchen.
Was war sonst noch?
Das das G8 bei den Schüler für Stress und Unmut sorgt, liegt – so der schwarze Mann – an den Lehrern, die trotz der Verkürzung der Schulzeit an ihren lieb gewonnen Aufgaben und sonstigen Marotten festhalten.
Lafontaine ist, so erfahren wir vom schwarzen (Noch-)MdL der „neue Führer aus dem Saarland“. Rot-grüne Empörung auf dem Podium blieb im Publikum ohne Echo – was soll mir das sagen?
Nach drei Stunden (!) war die Diskussion beendet. Zum Ertrag sollte mal das Publikum befragt werden. Anschließend noch fix ein paar Sätze für die Internetseite der Borkener Zeitung in die Kamera. Auch wenn ich mit dem Ergebnis nicht ganz zufrieden bin, der folgende link führt zu dem Beitrag.
http://www.borio.tv
Gespannt bin ich auf das nächste Podium, ein Sowi-Kurs hat ins Nepo (Gymnasium in Coesfeld) eingeladen. Ob die SchülerInnen dem Schwarzen Mann all diese Ausfälle durchgehen lassen?
Norbert Vogelpohl |
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20.04.2010: Spontaner Einsatz - Sozialpolitik in Steinfurt
Der Pfarrgemeinderat St. Nikomedes (Steinfurt-Borghorst) hatte zur Podiumsdiskussion geladen – und die Steinfurter Freunde waren bereits terminlich gebunden. Auf Wunsch von Norwich Rüße bin ich gerne eingesprungen.
Im Mittelpunkt des Abends sollte die Sozialpolitik stehen. Im Vorfeld waren die 40 Fragen der Freien Wohlfahrt als „Leitfaden“ verschickt worden. Die Podiumsdiskussion wurde für mich deutlich interessanter und spannender als dieser Fragenkatalog vermuten ließ. Spannend und interessant, weil mir die MitstreiterInnen auf dem Podium unbekannt waren, spannend und interessant, weil das Publikum durch die Fragen Sachkunde, Interesse und eigene Betroffenheit bewies. Spannend und interessant auch, weil der gut vorbereitete Moderator es verstand, einen lebhaften Austausch zwischen Publikum und Podium zu initiieren und zu organisieren. Spannend und interessant war der Abend natürlich auch wegen des Fokus auf sozialpolitische Fragenstellungen.
Der ganz linke Bewerber wollte, welch Überraschung, alles Übel, z.B. befristete Arbeitsverhältnisse oder die Zeitarbeit einfach abschaffen! Die Frage, wie dann Betriebe mit Auftragsspitzen umgehen sollen war ihm keine Antwort wert.
Der junge Rote ist befristet beschäftigt als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni. Das prägte seine Sichtweise auf den Arbeitsmarkt, seine Lösungsansätze drehten sich um öffentlichen Dienst und akademischen Mittelbau. Die Problemlagen in privaten Produktions- oder Dienstleistungsbetrieben – die ja wohl die Arbeitswirklichkeit eher prägen – waren ihm nicht so bewusst oder nicht der Rede wert.
Die schwarze Dame betonte in jedem Beitrag die tolle Arbeit des Ministers L. aus H., außerdem bezeichnete sie das „Kibiz“ als „lernendes Gesetz“. Eine niedliche Umschreibung für Murks. Sollte die schwarz-grüne Zusammenarbeit mit einer „Generalrevision“ beginnen? Dann könnte auch gleich bei der Unterstützung der Jugendarbeit in NRW weitergemacht werden. Entgegen ihren 2005er Wahlversprechungen hat die Tigerentenregierung in Düsseldorf hier deutliche Kürzungen vorgenommen.
Der Liberale war für einige Überraschungen gut. Die Probleme der Pflegeversicherung will er mit einer Erhöhung des Beitragssatzes lösen. Die Auswirkungen auf die Arbeitskosten und damit auf den Arbeitsmarkt hatte er nicht im Blick. Außerdem sei die „Pflege“ ein Problem der Betroffenen und/oder der Versicherten – aber kein gesellschaftliches! Tja – und dabei stehen wir vor Fragen wie: Wer übernimmt die Pflege? Wer finanziert die Pflege? Ich sehe hier eine deutliche Nachfrage nach Pflegekräften, das heißt hier entwickelt sich ein nennbarer Arbeitsmarkt. Also muss hier für eine gute Ausbildung, aber auch für eine angemessene Bezahlung gesorgt werden.
Fast zweieinhalb Stunden dauerte die Veranstaltung – vorzeitiges Aufbrechen aus dem Saal habe ich nicht wahrgenommen –ein Beleg dafür, dass der Abend auch für die Besucher spannend und interessant war – nicht zuletzt wegen der guten Organisation und Moderation.
Norbert Vogelpohl
Link zur Berichterstattung |
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15.04.10: Südlohn hat die Schnauze voll
Durch meinen Besuch beim OV Südlohn wurde mir sehr schnell deutlich, Südlohn hat die Schnauze voll! Die vorhandenen Biogasanlagen sind schon ein großes Problem, die geplante Großanlage wird dann katastrophale Wirkungen haben. Zum Hintergrund: Im Ortsteil Südlohn wird von RWE Innogy und dem WLV eine Biogasgroßanlage geplant, die Gülle und „Zwischenfrüchte“ von ca. 600 Landwirtschaftlichen Betrieben aus einem Umkreis von 20 km aufnehmen soll! Eine Dimension die aufhorchen lässt! Eine Dimension die Anlass gibt, die Folgen eines solchen Projektes kritisch zu prüfen! Dies hat sich – gottlob - eine frisch gegründete BI (s.u.) längst auf die Fahnen geschrieben!
Zum Grundsätzlichen: Es ist doppelt sinnvoll, aus Gülle, Zwischenfrüchten u. ä. Strom, Wärme und Trockendünger herzustellen. Für den Landwirt entstehen durch die Stromeinspeisung sicher kalkulierbare Einnahmen, die Nutzung der Wärme für die eigenen Stallungen reduziert die Selbstkosten. Zudem wird die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern verringert.
Allerdings, die Größe der Anlage steht im Widerspruch zu dem Gedanken der dezentralen Energiegewinnung. RWE hat selbstredend ein Interesse an großen, zentralen Anlagen. Die negativen Auswirkungen (Geruchsbelastungen, Schadstoffeintrag ins Grundwasser, …) am Standort (wie hier in Südlohn) sind in der Konzernzentrale nicht spürbar. Die Größe der Anlage führt zu berechtigten Bedenken und Sorgen der Anlieger. Die Größe der Anlage stellt die Akzeptanz einer wichtigen Technologie infrage.
Das Projekt in Südlohn ist auch Folge einer verfehlten Landwirtschaftspolitik! In den letzten Jahren ist die Belieferung des Weltmarktes mit deutschem (westfälischem) Fleisch in Berlin und Düsseldorf zum erklärten Ziel ausgerufen worden. Wichtige Voraussetzung für einen planmäßigen Auftritt auf dem Weltmarkt ist eine zentralisierte und kostengünstige Verarbeiterstruktur (Westfleisch u. a.) Dazu ist weiter eine Veränderung der Produzentenstruktur erforderlich, sind Betriebe der industriellen Massentierhaltung erforderlich. Die bäuerlichen Familienbetriebe werden offen vor die Wahl „Wachsen oder Weichen“ gestellt. Die Existenzvernichtung von jährlich ca. 5% der Betriebe wird von den Aktiven in Regierung und WLV geradezu billigend in Kauf genommen.
Diese Landwirtschaftspolitik ist nicht ohne Alternative. Für uns Grüne beschreibt z. B. Norwich Rüße als Bio-Bauer aus Steinfurt und aussichtsreicher Landtagskandidat eine solche landwirtschaftspolitische Alternative (http://www.norwich-ruesse.net). Diese Entwicklung, wie sie zur Zeit in Südlohn zu beobachten ist, dieser Konflikt einiger Landwirte einerseits und der ländlichen Bevölkerung, der Umwelt sowie dem Tourismus andererseits ist erstens überflüssig und zweitens Folge einer verfehlten Landwirtschaftspolitik. Wir Grüne haben ein anderes Bild von Landwirtschaft, wir Grüne stehen für eine andere Landwirtschaftspolitik in Brüssel, Berlin und Düsseldorf!
Norbert Vogelpohl
Weitere Links zum Thema:
BI Umwelt-, Natur- und Gewässerschutz Südlohn
e.V.
Pläne von RWE und WLV vorgestellt - Rat reagiert mit Skepsis |
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| 01.04. Eröffnung des Straßenwahlkampf in Gescher |
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Das hatte ich mir anders vorgestellt! Eigentlich wollte ich mit dem Rad nach Gescher fahren, aber dazu war es zu kalt und zu regnerisch. Somit war auch das Wetter für die Gespräche am Stand nicht wirklich einladend. Es war nasskalt, da lässt sich kaum ein Passant oder Marktbesucher auf ein längeres Gespräch ein. Aber dennoch, für die Waldmeisterbrause („Schon mal Grün probiert?“) fand ich überraschte aber dankbare Abnehmer. |
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Auch die bunten Eier, als Ostergruß der Gescheraner Grünen, führten doch zu manchem kurzen Gespräch.
Nach einer Stunde waren wir „ausverkauft“, das Wetter wurde nicht besser. Also haben wir uns auf einen Kakao, bzw. „Bikini-Cappucino“ in ein warmes Eiscafe vertagt. Alles in allem, wieder ein lohnender Besuch in der Nachbarschaft.
Norbert Vogelpohl |
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MdL Schemmer (CDU) dreht durch
Parteischädigend und Demokratiefeindlich
Zunächst bei den Bauern in Dülmen. Jemand brachte die Hamburger Stadtteilschule ins Gespräch, ein schwarz-grünes Konzept. Der alte Mann aus Reken war in Rekordzeit auf der Palme. Dabei begnügte er sich nicht damit, dieses Modell – das von der Hamburger Bürgerschaft einstimmig (!) beschlossen wurde - zu kritisieren. Nein, für das bevorstehende Bürgerbegehren wünschte er der hanseatischen CDU und Ole von Beust eine schallende Niederlage. Wer derart vehement öffentlich dazu aufruft, gegen Beschlüsse der eigenen Partei, bzw. gegen die Arbeit der eigenen Regierung zu agieren, macht sich nach meiner Auffassung des parteischädigendens Verhaltens schuldig! Das ist natürlich zunächst ein CDU-internes Problem. Deutlich wird aber auch, das dieser Mann kompromissunfähig und somit für uns nicht koalitionstauglich ist!
Noch doller hat es der Schwarze beim DBB in Coesfeld getrieben. Natürlich kann ich nachvollziehen, dass die gerichtlich verfügten Baustopps für das unsinnige Kohlekraftwerk in Datteln für die Schwarz-gelben nicht angenehm sind. Nur, die Folgerung, man müsse Zuständigkeiten und Kompetenzen der Gerichtsbarkeit überprüfen, ist eines: Demokratiefeindlich. Die Gewaltentrennung (Legislative, Exekutive, Judikative) ist das Fundament unserer Demokratie! MdL Schemmer will also die schwarz-gelben Regierungs- und Parlamentsentscheidungen der richterlichen Kontrolle entziehen. Damit stellt er die Demokratie in Frage. Damit erinnert er mich an Silvio Berlusconi. Dem italienischen Regierungschef klopft die Gerichtsbarkeit nahezu quartalsweise wegen privater oder regierungsamtlicher Gesetzesverstöße energisch auf die Finger. Also verändert der Italiener nicht sein Verhalten oder seine Arbeit, sondern die Gesetze, um sich so der Strafverfolgung zu entziehen. Beim DBB hat sich Schemmer als Berlusconis Bruder im Geiste geoutet.
Wie muss es um eine Partei bestellt sein, die einen solchen demokratieunfähigen Mann wieder nach Düsseldorf schicken will. Ich bin gespannt, was dem westfälischen Berlusconi bei den nächsten Veranstaltungen noch einfällt!
Norbert Vogelpohl |
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31.01.2010 Chaotische Diskussion beim Beamtenbund
Der Beamtenbund hatte vier Direktkandidaten zur öffentlichen Diskussion eingeladen. Einleitend wurde alle vom Vorsitzenden Josef Noll über die „Sonderopfer“ der Beamten der letzten 15 Jahre informiert. Eine von vielen aussagekräftigen Zahlen: Seit 2006 hat Ministerpräsident Rüttgers den Beamten in NRW 2 Milliarden Euro aus der Tasche gefingert. 2005 hat er den demonstrierenden Beamten auf der Wiese vor dem Landtag etwas anderes versprochen.
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| Ein kurzer Blick in die Geschichte: In den 50er Jahren haben die Beamten auf Gehaltszuwächse in Höhe von ca. 5% verzichtet. Dieser Gehaltsanteil sollte in der Folge jährlich in eine Rücklage fließen, um die künftigen Beamtenpensionen zu finanzieren. Dieser Kapitalstock wurde nie gebildet, daher die heutigen finanziellen Probleme mit den Ruheständlern! Ach ja: Wer hat damals in NRW regiert? |
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Die anschließende Frage: „Wie stehen die Kandidaten zu dem Abschluss von Potsdam?“ war schnell und übereinstimmend geklärt. Angestellte und Beamte dürfen nicht weiter gegeneinander ausgespielt werden. Der Potsdamer Schlichterspruch ist eine gute Marke, die für NRW die Richtschnur ist.
Die grundsätzliche Frage, ob denn die Trennung von Beamten und Angestellten so beibehalten werden muss, mag an anderer Stelle noch diskutiert werden. Wie lang ist es her, dass Postboten und Lokomotivführer unbedingt Beamten sein mussten?
Weil nach einer halben Stunde dazu alles gesagt war, wurde die Landespolitik durchdekliniert. Das allerdings geriet fürchterlich chaotisch. Ein Grund dafür war der schwarze Kandidat aus Reken. Der schaffte es glatt, bei einer Frage nach den Rekordschulden des Landes, diesen Begriff einleitend aufzugreifen, um dann über den Letter Bahnhof bei Fragen der Vogelkunde zu landen. Seine weiteren verbalen Zwischenstationen seien hier ausgespart. Dem Schwarzen sollte man mal einen roten Faden schenken – denn so sind die Diskussionen für alle Beteiligten (vielleicht außer für ihn) nervtötend und ertragsfrei!
Interessant waren für mich einige persönlich gefärbte Einzelgespräche im Anschluss an den offiziellen Teil. Da standen plötzlich andere Themen im Mittelpunkt: Arbeitsbelastung der Lehrer, Demographische Entwicklung, Bildungspolitik, …! Mal sehen wie’s beim DGB weitergeht?
Norbert Vogelpohl
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„Aktion Arztbesuch“ des Hartmannbundes
„Unverhofft kommt oft“, sagt der Volksmund. So plötzlich und unvermutet saß ich als Teilnehmer an der „Aktion Arztbesuch“ in einer hausärztlichen Gemeinschaftspraxis. Der Hartmannbund hatte sich diese Aktion einfallen lassen, als Alternative zu den verbreiteten „Wahlprüfsteinen“. Der Vormittag verlief für mich so unspektakulär wie erkenntnisreich.
Wobei, die erste Erkenntnis ist nicht wirklich neu, wurde aber für mich durch Beobachtung konkret: Arzthelferinnen werden stark gefordert und schwach bezahlt. Nur selten können Sie eine Arbeit erledigen, ohne dass schon die nächste in Person eines Patienten, eines Arztes oder einer Kollegin ungeduldig wartet. Und ständig klingelt das Telefon. |
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Im Gespräch mit dem Dr. Arend wurde deutlich, dass durch die Reformen in der Vergangenheit mit vielen kleinen Bissen der so wichtige „Faden des Vertrauens“ zwischen Arzt und Patient angeknabbert worden. Wie belastbar ist diese Verbindung noch? So stellen sich viele Patienten die Frage, ob ihnen die beste oder die billigste Therapie verordnet wird. Das die Praxisgebühr wirkungslos verpufft ist, bedarf nicht vieler Worte. Überrascht war ich von einigen Vorschlägen des Doc zur Kostensenkung im Gesundheitswesen. Die hörten sich sinnvoll an. |
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Ich denke, in der zweiten Jahreshälfte werde ich darauf zurückkommen. Vielleicht eine gemeinsame Veranstaltung mit Maria Klein-Schmeing, sie ist unsere gesundheitspolitische Sprecherin im Bundestag.
In der Tat, dieser Arztbesuch war eine sinnvolle Alternative zu den Wahlprüfsteinen und zudem keine Belastung für das Budget des Arztes.
Norbert Vogelpohl |
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23.03.2010:Unter Bauern in Dülmen
Auch die örtlichen Landwirte haben bei der bevorstehenden Landtagswahl die die Qual der Wahl. So hatte der Landwirtschaftliche Kreisverband fünf (!) Kandidaten zur Podiumsdiskussion nach Dülmen eingeladen. Für uns Grüne trat Norwich Rüße ans Mikrophon. Die Inszenierung durch den Vorsitzenden Franz Kückmann versprach einige Spannung: „Regierungs- bzw. Oppositionspolitiker“ wurden gezielt gegen einander in Stellung gebracht.
Dem dunkelroten Vertreter waren die Kenntnisse der Agrarsoziologie anzumerken. Das Eingeständnis, dass seine Partei für die Landwirtschaft noch keine Programmatik entwickelt hat, ehrt ihn durchaus. Der ersatzweise Rückgriff auf Positionen seiner Genossen aus Mecklenburg-Vorpommern ist allerdings wenig hilfreich. Die gegenwärtigen Unterschiede sind zu groß, ostdeutsche Strukturen können auch kaum als westfälische Zielstellung dienen.
Der liberale Vertreter blieb farblos wie sein Oberhemd. Er mühte sich redlich, aber erfolglos, die Fragestellungen auf die ihm vertraute Kommunalpolitik runter zu brechen. Vor fünf Jahren habe ich den Burschen als übermäßig selbstbewusst und aggressiv erlebt – jetzt so ängstlich und passiv. Muss ich mir um ihn Sorgen machen?
Der rote MdL verstand es, politische Klippen sprachlich zu umschiffen. Über eine mögliche sozialdemokratische Landwirtschaftspolitik habe ich nicht viel erfahren. Einzig vielleicht dies: In seiner Fraktion werden Politiker aus dem Ländlichen Raum zur „Treckerfraktion“ subsummiert!
Bleibt also: Wie sieht die Politik der Grünen und der Schwarzen aus? Für den Schwarzen ist die Richtung klar, sie wird vorgegeben durch Uhlenberg und Aigner: Export um jeden Preis! Dazu müssen dann eben die einen Höfe wachsen, andere werden dann eben weichen. Wachse oder Weiche! Auswirkungen auf die Nachbarschaft, Natur oder das Grundwasser? Wer interessiert sich für so was? |
| Für uns Grüne stellte Norwich klar: „Wir Grüne treten für eine Politik ein, die ökologische und soziale Lenkungswirkung entfaltet, und Rahmenbedingungen für faire Preise schafft. Für uns gilt, dass Landwirtschaft auch zukünftig nicht von Agrarfabriken dominiert werden soll. Eine einseitig auf Export orientierte Landwirtschaft, die jegliche ökologischen, ethischen und sozialen Standards als Belastung begreift, kann und darf nicht länger mit Steuermitteln subventioniert werden. |
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Wir wollen weiterhin unser Landschaftsbild mit artenreichen Wiesen und Weiden, mit Bauernhöfen und vielfältigen Ackerbaukulturen erhalten. Die derzeitige Agrarpolitik von Landes- und Bundesregierung fördert dagegen die Entwicklung hin zu immer größeren Betrieben, wobei Bestandsgrößen, die gestern noch als konkurrenzfähig angesehen wurden, morgen schon überholt zu sein scheinen. Die Folgen dieser Industrialisierung sind schon heute in der Landschaft sichtbar – Mais, Mais und nochmals Mais. Und riesige Stallanlagen für die Massentierhaltung.
Am 09. Mai wird auch die Entscheidung gefällt, ob weiterhin der industrialisierten oder endlich der bäuerlichen Landwirtschaft der politische Weg geebnet wird! Grün und Schwarz vertreten auch in Fragen der Landwirtschaft konträre Positionen. Ob am Wahlabend unter den vielen Daten zur Wahlanalyse auch dargestellt wird, wie sich die Bauern in der Wahlkabine entschieden haben? Norbert Vogelpohl
Weitere Hinweise:
Bauernhöfe statt Agrarindustrie - gegen die Massentierhaltung |
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18.03.2010: Zu Gast bei grünen Nachbarn in Gescher
Der OV Gescher hatte herzlich zur jährlichen Mitgliederversammlung eingeladen (18.03.). Auf der Tagesordnung standen neben dem turnusmäßigem Pflichtprogramm (Wahlen, Kasse und so) die Vorbereitung auf die „Anti-Ahaus-Demo“ am 24.04. und auch der Landtagswahlkampf. Zu diesem Punkt war ich als örtlicher Direktkandidat eingeladen.
Für den ersten Punkt – Anti-AKW - berichtete Falko Tetzlaff (Bürgerinitiative „Kein Atommüll in Ahaus e.V.“ - http://www.bi-ahaus.de) über den aktuellen Stand des Widerstandes gegen die Atomenergie und die Vorbereitung der Demonstration in Ahaus am 24.04.! Insgesamt fand ich sehr spannend und erfrischend zu sehen, dass der Kampf gegen die Atomlobby noch immer oder wieder schwungvoll und engagiert betrieben wird. Und: Falko ist noch keine 30 Jahre – der Fackelstab des Widerstandes ist offensichtlich in jüngere Hände weitergegeben worden.
Das zweite wichtige Thema war die Bildungspolitik. Auch hier bestand Einigkeit in der grünen Runde: Wir wollen längeres gemeinsames lernen ermöglichen; wir wollen Schule regional, den örtlichen Gegebenheiten und Anforderungen entsprechend weiterentwickeln. Zur inhaltlich vertieften Auseinandersetzung mit Wegen zur „besseren Bildung“ haben wir uns für den 14. April verabredet. Als Informationsgrundlage wird an diesem Abend der Film „Treibhäuser der Zukunft“ von Reinhard Kahl dienen. Diese anschaulichen Bilder werden für reichlich Gesprächsstoff sorgen.
Nach Coesfeld zurück ging’s, wie auch auf dem Hinweg, mit dem Fahrrad. Die Abendluft war erstaunlich mild, das radeln war herrlich. Ein gelungener Abend, nette Leute in Gescher getroffen, schöne Fahrradtour gemacht – so kann’s weitergehen.
Norbert Vogelpohl
Artikel in der AZ |
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17.03. 2010: Wahlkampf bei der KAB in Raesfeld
Die KAB Raesfeld / Heiden hat sich kurzfristig entschlossen, die regionalen Landtagskandidaten einzuladen. Ob das für den Liberalen zu spontan war? Sein Platz blieb leer. Der Saal hingegen war gut gefüllt, allerdings deutlich kleiner als vor fünf Jahren.
Es ging gleich munter los! Der debattenerfahrene Pflegschaftsvorsitzende einer Förderschule brachte, mit Blick auf die Diskussion um die Inklusion, seine Sorge um den Fortbestand der Förderschulen zum Ausdruck. Für mich ist völlig klar: es geht um ein sowohl als auch – nicht um ein entweder oder! Es geht um die Frage, welche Schule ist der beste Förderort für das einzelne Kind. Aber: Mit Blick auf den demographischen Wandel und die Inklusion kann auch im Wahlkampf keiner Förderschule eine Bestandsgarantie gegeben werden. Auch sonst war in Bildungsfragen die Gemengelage klar: der Schwarze wollte seine Dreigliedrigkeit retten, mit dem Roten bestand hingegen bei den notwendigen Reformschritten weitgehende Übereinstimmung! Der ältere und damit auch größere Teil des interessierten Publikums tat sich schwer, Konzepte der Integration und Binnendifferenzierung anzunehmen. Hier kommt bei einer grünen Regierungsbeteiligung noch viel Arbeit auf uns zu!
Die Energiepolitik des Schwarzen ist schon irgendwie putzig: Festhalten an Kohle und Kernenergie, aber auch ein bisschen Erneuerbare und auch Kraftwärmekopplung (KWK). Vom Energiesparen, von Energieeffizienz hat der CDUler wohl noch nie gehört? Dass sich Photovoltaik auf dem eigenen Hausdach rechnet, hat er inzwischen festgestellt und fix eine Anlage auf dem eigenen Häuschen installieren lassen. Allerdings hält der CDU-Mann den Import von Energieträgern wie Erdgas, Kohle, Uran für volkswirtschaftlich sinnvoller als den Ausbau der Regenerativen Energien, die doch eine dauerhafte einheimische Energiequelle darstellen. Vielleicht ist ja auch da noch lernfähig.
Das neue Kraftwerk, das zur Zeit in Datteln durchgeboxt werden soll, steht aber einem strukturierten Ausbau der KWK entgegen. Konventionelle Großkraftwerke verhindern den Ausbau der Erneuerbaren Energien. Der Umbau der Energieversorgung muss heute konsequent eingeleitet werden. Die Aussagen des Schwarzen zum Klimaschutz, zu erneuerbaren Energie sind allenfalls halbherzige Lippenbekenntnisse, hier liegen Welten zwischen Schwarz und Grün! So wird das nix! Übrigens: Anders als in der Presse dargestellt, bin ich für dezentrale, nicht für zentrale, Biogasanlagen eingetreten. Insgesamt enthält der Pressebeitrag einige „Unschärfen“.
Norbert Vogelpohl
Artikel in der AZ |
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26.02. 2010: Engagierte Schülerinnen beleben die Bürgerhalle in Coesfeld
Unter dem Motto "Get ready for Life!" hat die Bezirksschülervertretung des Kreises Coesfeld zu einer Podiumsdiskussion in die Bürgerhalle nach Coesfeld eingeladen. Natürlich drehte sich die Veranstaltung um die Bildungspolitik. Den Organisatoren und den Moderatoren Louisa Wember und Yannik Fleer gebührt ein großer Dank und ein dickes Lob! Die beiden haben einen sehr guten Job bei der Vorbereitung und Durchführung gemacht.
Die Fragen der SchülerInnen drehten sich vor allem um die Dreigliedrigkeit des Schulsystems in NRW. Die CDU hatte aus dem Landtag ihren bildungspolitischen Sprecher in den Ring geschickt. Er hat sich sehr bemüht, die Vorzüge der Dreigliedrigkeit und des „begabungsgerechten Sortierens von neunjährigen Kindern“ zu erklären. Nach meiner Wahrnehmung mit eher begrenztem Erfolg!
Anders als in dem Zeitungsartikel zu lesen, habe ich mich nicht für eine „Gemeinschaftsschule“ ausgesprochen. Der Begriff stand auch nicht im Mittelpunkt des Nachmittags, eher schon die „Gesamtschule“. Vielmehr habe ich betont, dass uns Grünen wichtig ist: Kinder sollen künftig länger gemeinsam lernen. Wir wollen Schule in NRW inhaltlich neu ausrichten, uns geht es um zeitgemäße pädagogische und organisatorische Konzepte. Die Bezeichnung der Schulen auf dem Briefkopf, das Schild über dem jeweiligen Eingangsportal, ist für uns nachrangig.
Alles in allem: Ein spannender Nachmittag, der mir deutlich gemacht, dass es sehr viele Jugendliche gibt, die sich engagiert mit politischen Fragestellungen auseinander setzen. Um die politische Kultur ist mir nicht mehr bange! Norbert Vogelpohl
Artikel in der AZ |
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23.02.2010: Die Münsterlandschule – Reformpädagogik in Havixbeck
Mein persönlicher Wahlkampfauftakt war eine Veranstaltung ganz nach meinem Geschmack! Die Grünen in Havixbeck hatten mich zur ihrem regelmäßigen „Grünen Treff“ in das historische „Sudhues“ eingeladen. An diesem Abend haben zunächst zwei Vertreter der Münsterlandschule (mit Sitz in Tilbeck) ihre neu gegründete Schule, die auf der Montessori-Pädagogik basiert, vorgestellt. Im Laufe des Abends ist deutlich geworden, dass diese neue Schule als eine Bereicherung und nicht als Konkurrenz für die Bildungslandschaft in der Baumberge-Region zu sehen ist. Noch wichtiger für mich: hier setzen Eltern durch enormes privates Engagement ein Schulkonzept umsetzen, das vieles von unseren grünen Schulideen beinhaltet! Gemeinsames Lernen von Kindern in unterschiedlichen Jahrgangsstufen, selbst bestimmte Lernprozesse, Integration von Kindern mit Behinderung! Heterogenität als Chance und nicht als Risiko! Ein Gesprächsabend, der gekennzeichnet war, die Möglichkeiten auszuloten. Natürlich wurde einzelne Aspekte auch kritisch und kontrovers, aber immer konstruktiv diskutiert – wie kann Schule besser gelingen? Nette, engagierte Leute, angenehme Gesprächsatmosphäre, keine Profilneurotiker – so macht Wahlkampf richtig Spaß! Norbert Vogelpohl
Artikel in der AZ |
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| Termine: |
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| Datum/Uhrzeit |
Veranstalter |
Ort |
Schwerpunkt/Thema |
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| 23.02. 20.00 |
B90/Die Grünen - OV Havixbeck |
Havixbeck, Sudhues |
Bildungspolitik |
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| 26.02. 16.00 |
Bezirksschülervertretung |
Coesfeld, Bürgerhalle |
Bildungspolitik |
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| 17.03. 19.30 |
KAB Raesfeld und KAB Heiden |
Festhalle Droste, Steenbreede 11, Raesfeld |
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| 21.03. 11.00 |
B90/Die Grünen - Landesverband |
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Bildungspolitik |
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| 23.03. 20.00 |
WLV |
Dülmen, Barbarahaus |
Landwirtschaftspolitik |
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| 31.03. 16.00 |
DBB Coesfeld |
Coesfeld, Gaststätte Haselhoff |
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| 12.04., 15.00 |
B90/Die Grünen KV Coe |
Havixbeck |
Lokaltermin mit Sylvia Löhrmann |
| 12.04., 18.00 |
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Ascheberg |
Lokaltermin mit Sylvia Löhrmann |
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| 13.04., 20.00 |
B90/Die Grünen - OV Stadtlohn |
Südlohn |
Bildungspolitik |
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| 14.04., 20.00 |
B90/Die Grünen - OV Gescher |
Gescher |
Bildungspolitik- Treibhäuser der Zukunft |
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| 16.04., 19.00 |
B90/Die Grünen KV Coe |
Dülmen, Tiberstraße 43 |
Bildungspolitik- Treibhäuser der Zukunft |
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| 20.04., 19:30 |
PGR St. Nikomedes -Steinfurt |
Steinfurt-Borghorst, Marienweg |
Podium: NRW bleib sozial – nachgefragt! |
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| 21.04., 19.30 |
BI „Werterhaltung der Region“ |
Coesfeld, Kolpinghaus |
Gesundheitliche Gefahren durch Massentierhaltung |
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| 22.04. 18.30 |
DGB Coesfeld |
Coesfeld, AWO |
Sozialpolitik |
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| 24.04. 12.00 |
B90/Die Grünen - KV Coesfeld |
Ahaus |
Anti-Akw-Demo |
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| 29.04., 15.00 |
B90/Die Grünen - OV Gescher |
Gescher (?) |
Kibiz - mit MdB Katja Dörner (?) |
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| 29.04., 17.30 |
B90/Die Grünen OV Coe |
Coesfelder Tafel |
Kinderarmut - mit MdB Katja Dörner (?)) |
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| 30.04. |
B90/Die Grünen - OV Havixbeck |
Havixbeck |
Marktstand |
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| 01.05.10., 10.00 |
DGB und KAB |
Coesfeld - Lette |
Mai-Kundgebung |
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| 01.05.10., 14.00 |
B90/Die Grünen - KV Coesfeld |
Baumberge |
Fahrradtour |
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| 02.05., 10:30 |
B90/Die Grünen - Landesverband |
Essen |
Landesparteirat |
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| 04.05. 14.00 |
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Coesfeld, PZ des Schulzentrums |
Bildungspolitik |
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05.05., 07:30
und 18:00 |
Radio Kiepenkerl Interkulturelle Begegnungsprojekte |
Dülmen Coesfeld
Kuchenstraße 8 |
Interviewtermin
Eröffnungsfeier |
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| 06.05., 20:00 |
BI "Kein Biogas in Südlohn" |
Südlohn |
Energiepolitik, Landwirtschaftspolitik |
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| 07.05., 14:30 |
B90/Die Grünen - OV Billerbeck |
Nähe Johannikirche |
Wahlkampf-Stand |
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| Gemeinsam für mehr Gerechtigkeit und neue gute Arbeit
Nach Jahrzehnten getrennten Kämpfens für Arbeitnehmerrechte haben sich DGB Coesfeld und KAB Coesfeld-Lette auf eine gemeinsame 1. Mai-Kundgebung verständigt. Diese Kooperation begrüße ich ausdrücklich!
In ihrem Maiaufruf rückt die KAB die Sonntagsarbeit in den Mittelpunkt, damit spricht mir die KAB aus der Seele. Schließlich
- war ich in der CAJ Rheine Mitte der 80er Jahre an einigen Aktionen gegen die Aufweichung des Sonntagsschutzes aktiv beteiligt.
- hat die grüne Ratsfraktion (deren Mitglied ich von 2004 bis 2009 war), sich wiederholt (in Redebeiträgen und Anträgen) gegen Ladenöffnungen am Sonntag ausgesprochen. Leider konnten wir hierzu keine Mehrheiten organisieren.
Diese kurzen Beispiele machen deutlich, dass ich mich auch künftig als Landtagsabgeordneter für den Schutz des Sonntags einsetzen werde.
Norbert Vogelpohl
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KAB UND DGB für gute Arbeit im Sozialstaat
Maiaufruf der KAB im Bistum Münster
Münster. Der DGB stellt in seinem Maiaufruf fest: „Der Tag der Arbeit 2010 steht im Zeichen der Krise, die Beschäftigten bangen um ihren Arbeitsplatz und sozialen Abstieg. Wir setzen uns für ArbeitnehmerInnen und sozial Schwache ein – für einen starken Sozialstaat. Wir stemmen uns gegen Trittbrettfahrer im Arbeitgeberlager und anderswo, die die Krise zu Lohndumping missbrauchen wollen.“
Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) im Bistum Münster schließt sich ausdrücklich dem DGB in seinen Forderungen gegen Lohndumping und zum Erhalt des Sozialstaates an. Insbesondere die Politik ist hier gefordert, Rahmen zu setzen, die die Schwachen schützen und gutes Leben für alle möglich machen.
Dabei liegen der KAB insbesondere der Erhalt des Sonntagsschutzes und die Ladenschlusszeiten am Herzen. Wir wollen keine Rund-um-die-Uhr-Gesellschaft.
Die akute Bedrohung der Sonn- und Feiertage zeigt sich an konkreten Fakten:
- 2,3 Millionen Erwerbstätige in Nordrhein-Westfalen arbeiten nach Mikrozensus-Daten von 2008 auch an Sonn- und Feiertagen (gelegentlich, regelmäßig oder ständig). Das entspricht 28,6 % bei rund 8 Millionen Erwerbstätigen im Jahr 2008 in Nordrhein-Westfalen (Quelle: Statistisches Landesamt NRW). Ihre Zahl stieg seit 1993 um über eine halbe Million an. Nordrhein-Westfalen liegt damit im traurigen Trend der gesamtdeutschen Entwicklung (2008: 28,7 %).
- Eine kleine Anfrage im Landtag vom 22. August 2007 zum „Sonn- und Feiertagsschutz in NRW“ hat ergeben, dass 2007 1.868 sog. verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage geplant waren. Bezogen auf die 398 Kommunen entspricht dies einem Durchschnitt von 4,69 verkaufsoffenen Sonn- und Feiertagen pro Kommune. Nimmt man richtigerweise die 35 Kommunen aus der Berechnung, die keine verkaufsoffenen Sonn- und Feiertage durchführt haben, liegt der Durchschnitt pro Kommune bei 5,15 verkaufoffenen Sonn- und Feiertage bei vier gesetzlich festgelegten.
Deshalb hat die KAB in NRW am 3. März dieses Jahres, dem Internationalen Tag des freien Sonntags, mit Vertretern der evangelischen Kirche und den Gewerkschaften eine Allianz für den freien Sonntag gegründet.
Die KAB fordert alle zukünftigen Landtagsabgeordneten auf:
- Führen Sie den Ladenschluss im Sinne der ArbeitnehmerInnen wieder ein, stoppen Sie Sonderöffnungen im Handel und unterbinden Sie verkaufsoffene Sonntage.
- Führen Sie die immer neuen Ausnahmegenehmigungen für Sonntagsarbeit auch in allen anderen Branchen zurück!
- Setzen Sie sich für einen konsequenten Schutz der arbeitsfreien Sonn- und Feiertage und eine Bekräftigung unserer Sonn- und Feiertagskultur ein.
- Verankern Sie den 3. März jeden Jahres als Internationalen Tag des freien Sonntags.
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| Aktuelle Termine |
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3.September, 17.00 Uhr: Grüner Münsterlandtag, Gaststätte Porten-Lewe, Warendorf Mehr |
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15.09., 18.00 Uhr, Fraktionssitzung zur wirtschaftlichen Lage des Kreises
Einladung |
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