Engagiert diskutierten die Tilbecker in den Werkstätten mit Grünen-Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann. Rechts im Bild Geschäftsführer Bernward Jacobs. Foto: Dieter Klein
Grünen-Spitzenkandidatin Sylvia Löhrmann besuchte Stift Tilbeck und die Werkstätten - (Mit freundlicher Genehmigung der Westfälischen Nachrichten)
-dk- Havixbeck. Norbert Vogelpohl strahlte. Der Sprecher von Bündnis90/Die Grünen im Coesfelder Kreistag und Landtagskandidat seiner Partei, kam gleich mit einer geballten Offensive an Charme auf Wahlkampftournee nach Tilbeck. An seiner Seite die Vorsitzende der Grünen-Fraktion in Düsseldorf und Spitzenkandidatin bei den anstehenden NRW-Wahlen, Sylvia Löhrmann. Dazu noch Jutta Bergmoser, Sprecherin der Havixbecker Grünen und des Kreisverbandes, und ihre Parteifreundinnen Cornelia Lehr und Anne Trahe-Museler.
Bei der Führung von Geschäftsführer Bernward Jacobs durch dieWohnbereiche, speziell aber die Behinderten- Werkstätten, zeigte sich Sylvia Löhrmann bewandert. Mit den Problemen behinderter und sozial benachteiligter Personengruppen hatte sich die Grünen-Politikerin schon in der Vergangenheit näher beschäftigt.
In Gesprächen mit dem Behinderten- Beirat der Werkstätten– „Sie haben es gut, Sie sind schon gewählt, ich muss noch . . . – versprach sie den temperamentvoll mitgehenden Tilbeckern Hilfe bei der Entgelt-Ordnung. Die Arbeitsentgelte für die Werkstattbeschäftigten seien durch den massiven Auftragsschwund während der Wirtschaftskrise teilweise bis auf den Mindestsatz zurückgegangen, erklärte Jacobs. Und das, so erfuhren die Gäste, obwohl in den Tilbecker Werkstätten mit ihren knapp 300 behinderten Mitarbeitern, zu denen weitere 65 der Weno in Nottuln, sieben in der Havixbecker Kerzen-Manufaktur und elf in einer münsterschen Werkstatt hinzukommen mit ihren Produkten die Industrienormen erfüllen.
Sylvia Löhrmann erklärte: „Wir können nur mit einer gesetzlichen Regelung unterstützen, was behinderten Menschen zusteht. Nämlich so viel Schutz, Integration und Selbstständigkeit wie möglich.“
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