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30.10.2010: Grüne setzen Bus nach Gorleben ein
Bericht über die KMV

Die Grünen haben auf ihrer letzten Mitgliederversammlung beschlossen, einen Bus zur Großdemonstration am 6. November 2010 in Dannenberg gegen das geplante Endlager für Atommüll in Gorleben einzusetzen. Der Bus fährt um 6.15 Uhr ab Coesfeld, Bahnhof, und ab 6.30 Uhr ab Nottuln, Rhodeplatz. Karten können bei der Kreisgeschäftsstelle der Grünen für 25.- Euro unter der bekannten mail-adresse oder telefonisch unter 0176 800 933 52 bestellt werden.

So war das große Thema der Mitgliederversammlung die Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und ihre Folgen. Gäste waren Hans-Christian Markert, Atompolitischer Sprecher der Grünen im Landtag und Stefan Kubel vom Aktionsbündnis Münsterland gegen Atomanlagen.

"Wir fordern dazu auf, gegen die Atompolitik der Bundesregierung zu demonstrieren. Die Laufzeitverlängerung für die 17 deutschen Atomkraftwerke ist ein schmutziger Deal mit den vier Atomkonzernen. Dagegen müsst Ihr uns vielfältig unterstützen.", ruft Hans-Christian Markert, zur Demonstration auf. Dieses schmutzige Geschäft bringe den Atomkonzernen eine Million Euro jeden Tag für jedes Kraftwerk, erläuterte Markert weiter.

Bericht über die KMV

Die Nachteile hätte die Bevölkerung. Die Menschen werden nun über zehn Jahre länger einem unkalkulierbaren Sicherheitsrisiko ausgesetzt, jedes Jahr würden über 400 Tonnen hochradioaktiven Atommülls produziert, von dem niemand wisse, wo er gelagert werden könne. Der Gorlebener Salzstock sei für ein Endlager ungeeignet: "Die Wissenschaft rät längst von den Salzstöcken ab und empfiehlt  Ton - oder Granitformationen. Das Pilotprojekt im ehemaligen Salzbergwerk Asse ist völlig daneben gegangen und wir Steuerzahler müssen nun mehrere Milliarden Euro aufbringen, um den Atommüll vor dem eindringenden Wasser zu bergen. Das ist der komplette Wahnsinn!" kommentierte Stefan Kubel.

Geeignete Granitformationen gebe es in Deutschland nach Ansicht der Grünen allenfalls in Bayern. Doch die bayerische Staatsregierung wolle zwar die Laufzeitverlängerung, keinesfalls aber ein Endlager in Bayern. "Das ist typisch für die gesamte Atom- und Energiepolitik der Bundesregierung: die einen kassieren die Milliarden, die anderen tragen das Risiko und schlucken den Dreck", ging Stefan Kubel mit CDU und FDP hart ins Gericht.

Auch arbeitsmarktpolitisch sei die Laufzeitverlängerung ein Fiasko. Sie bringe den Konzernen zwar 37 Milliarden Euro zusätzlichen Gewinn. Dringend notwendige Investitionen in erneuerbare Energien würden allerdings in zweistelliger Milliardenhöhe blockiert. "Darunter leiden vor allem unsere Stadtwerke und das Handwerk und der Mittelstand, die hier vor Ort Windräder und  Solarkollektoren aufbauen oder die Gebäudesanierung vornehmen. Großkraftwerke sind im Gegensatz zum Aufbau erneuerbaren Energien nicht arbeitsplatzintensiv, auch hier geht der Schuss nach hinten los", so Hans-Christian Markert.

Der Beschluss einen Bus einzusetzen traf die Versammlung einstimmig.

 
Details zu den Abfahrzeiten und Preisen
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