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14.06.2011: Bericht über die Kreismitgliederversammlung in Lüdinghausen
Kreismitgliederversammlung in Lüdinghausen

Der alte Widerständler Udo Buchholz aus Gronau war der kompetente Ansprechpartner bei der Kreismitgliederversammlung des Grünen in der Burg Lüdinghausen. Er berichtete über seine Sicht des geplanten Atomausstieges der Bundesregierung und mahnt, dass der gesamte Urankreislauf betrachtet werden müsse. „Gronau und Lingen müssen in diesem Prozess unbedingt mit berücksichtigt werden. Die Urananreicherungsanlage Gronau ist nicht gegen Flugzeugabstürze gesichert und die Notfallpläne der zuständigen Behörden sind lückenhaft“. Die Grüne Kreisversammlung unterstützte denn auch einstimmig einen Aufruf von Wilhelm Achelpöhler vom KV-Münster, der neben diesen Forderungen auch die Forcierung der Förderung erneuerbaren Energien fordert. "Denn der Atomausstieg wird nur dann gelingen, wenn die Erneuerbaren in gleichem Maße wachsen, wie der Atomstrom abgeschaltet wird." stellte Stephan Hofacker vom Kreisvorstand klar.

Zur Fortschreibung des Regionalplanes kritisiert der Kreisverband, dass dem Flächenverbrauch im Münsterland nichts entgegengesetzt wird. Immer noch werden die Wünsche der Gemeinden allzu leichtfertig bedient und immer noch neue Bau- und Gewerbeflächen ausgewiesen. Die Grünen im Kreis Coesfeld fordern, dass aus den Erkenntnissen des Naturschutzes und der Demografie endlich die notwendigen Schlüsse gezogen werden.

Im Bezug auf die Windkraft kritisiert der Kreisverband, dass der Regionalplan an der ausschließenden Wirkung der Windeignungsbereiche festhält und somit einen Ausbau der Windkraft im Münsterland behindert. Hier sehen die Grünen die Entscheidungsgewalt bei den Gemeinden besser aufgehoben. Dass dadurch dem Wildwuchs der Windkraft Vorschub geleistet werde, lässt Kreissprecher Richard Dammann nicht gelten: „Mit der Verlagerung der Entscheidungen auf die unterste Ebene, der Gemeinde, greifen noch immer alle Mechanismen des Bauplanungsrechtes. Dadurch liegt die volle Genehmigungsgewalt in den Händen der Politik vor Ort.“

Zur Verkehrsplanung fordern die Grünen eine Abkehr von der Fokussierung auf das Auto und die Streichung unsinniger Strassenbauprojekte (OU-Nottuln, B67n). Sie vermissen einen Ausbau des ÖPNV.Dieser werde nur fortgeschrieben.

Hier die beschlossenen Stellungsnahmen:
punkt Bauen
punkt Natur und Landschaft
punkt Verkehr
punkt Windkraft
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