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17.11.2011: Verbrauchte Energie im Kreis selbst erzeugen - Bericht von der KMV
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Tief beeindruckt zeigten sich auf ihrer Kreismitgliederversammlung die Mitglieder von Bündnis90/ Die Grünen von den Erfolgen es Kreises Steinfurt in Sachen Klimaschutz und Regionalisierung des Energiemarktes. Ulrich Ahlke, Leiter des Agenda-21-Büros des Kreises Steinfurt, wies den Coesfeldern auf, welche Schritte auf dem Weg zur Energieautarkie bis 2050 bereits gegangen sind. In enger Kooperation mit Wirtschaftsunternehmen der Region strebt der Kreis Steinfurt die Schaffung einer regionalen Wertschöpfungskette im Bereich Energie an: Gewerbesteuern bleiben im Kreis und die heimische Wirtschaft erfährt starke Impulse aus dieser Zusammenarbeit. 12 feste Mitarbeiter koordinieren im Kreis Steinfurt die angelaufenen Projekte. - Da blieb es der Havixbeckerin Jutta Bergmoser nur, neidvoll zu fragen: „Warum boykottiert die Coesfelder Kreispolitik seit Jahren eine solche Dynamik für den eigenen Bereich?“

In ihrer Versammlung beschlossen die Grünen einstimmig, die Erarbeitung eines Klimaschutzkonzeptes für den Kreis Coesfeld zum politischen Schwerpunkt des kommenden Jahres zu machen. Der Kreis Coesfeld soll bis zum Jahr 2050 in die Lage ersetzt werden, alle im Kreisgebiet verbrauchte Energie selbst im Kreisgebiet zu erzeugen, und zwar aus erneuerbaren Energien. Nach dem Willen der Grünen sollen die Gewinne, die mit der Produktion und dem Verkauf von Energie, ob nun als Strom, als Wärme oder als Kraftstoff gemacht werden, bei den Unternehmen, den Bürgerinnen und Bürgern sowie in den Stadt- und Gemeindesäckeln des Kreises bleiben. Und viele krisensichere Arbeitsplätze würden geschaffen. „Bisher haben vor allem Großkonzerne die Energieversorgung kontrolliert, in Zukunft ist es die Sache von Städten und Gemeinden, von Bürgerinnen und Bürgern“ ist der grüne Kreissprecher Richard Dammann überzeugt, „und alle profitieren davon!“

Ein weiteres politisches Schwergewicht auf der Tagesordnung der Grünen war das Thema Inklusion, die gleichberechtigte Teilhabe von Menschen mit Behinderungen am alltäglichen Leben. Kreisschuldirektor Klemens Löchte führte auf Einladung der Grünen sehr kenntnisreich in alle schulischen Aspekte ein. Differenziert wog er Vor- und Nachteile auch einer Beschulung in fachkompetenten Zentren ab.

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