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23.08.2012: Mobile Beratung Gegen Rechts
Beratung gegen rechts

Dülmen. Die Mitarbeiter Heiko Klare und Michael Sturm von „mobim – Mobile Beratung im Regierungsbezirk Münster gegen Rechtsextremismus, für Demokratie“ vom Landschaftsverein Westfalen-Lippe – kurz: „Mobile Beratung gegen Rechts“ – waren am gestrigen Dienstagabend ab 18 Uhr im Kreisbüro der „Grünen“ in der Tiberstraße 43 in Dülmen zu Gast und informierten die Teilnehmer über ihre Arbeit.

Hierzu hatte sie die „Grüne Jugend“ im Kreis Coesfeld eingeladen. Gekommen waren neben Parteimitgliedern unter anderem auch von der Stadt Dülmen Karl Lenz und Ortwin Bickhove-Swiderski, DGB-Vorsitzender in Dülmen und Mitglied in der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes. Wie Richard Dammann, Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen des Kreisverbandes Coesfeld, sagte, wurde die Grüne Jugend in Dülmen gegründet. „Sie hat zurzeit 15 Mitglieder. Eine Mitgliedschaft ist ab 16 Jahren möglich. Das Höchstalter beträgt 27 Jahre.“

Wie Heiko Klare gegenüber den Streiflichtern erklärte, liege neues Zahlenmaterial zum Rechtsextremismus für das erste Halbjahr 2012 vor. Seinem Eindruck nach habe sich die Situation im Kreis Coesfeld beruhigt. „Nachdem vor zwei, drei Jahren noch kleine Gruppen Internetseiten geschaltet haben, werden diese jetzt seit eineinhalb Jahren nicht mehr bespielt. Wir möchten hier in Dülmen erfahren, was die Leute für Erfahrungen gemacht haben und sind an einem Austausch interessiert.“

Anfang Oktober 2008 hat das Mobile Beratungsteam gegen Rechtsextremismus und für Demokratie seine Arbeit im Regierungsbezirk Münster aufgenommen. „Im Spannungsfeld zwischen nördlichem Ruhrgebiet und dem weitläufigen Münsterland reagieren wir auf Erfahrungen mit Rechtsextremismus in der Region: Mobile Beratung leistet dabei Hilfe zur Selbsthilfe und versucht, die vor Ort vorhandenen Ressourcen zu aktivieren und zu vernetzen, um langfristige Wirkungen gegen rechtsextreme Einstellungen und Handlungen zu ermöglichen“, so Richard Dammann in einer Mitteilung. „Daneben analysieren und dokumentieren wir fortlaufend rechtsextremistische Vorkommnisse und Strukturen im Regierungsbezirk und sensibilisieren hinsichtlich der problematischen Entwicklung – explizit auch in der sogenannten ,Mitte der Gesellschaft' – rechtsextremistischer Einstellungen in der Region, aber auch in Nordrhein-Westfalen und bundesweit.“

Streiflichter-Ausgabe vom 15.8.2012
Von Reinhold Kübber

 
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