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15.11.2012: Erneuerbare Energie ausbauen und Arbeit entlasten
Bericht von der Kreismitgliederversammlung
KMV
Richard Dammann, Jutta Bergmoser, Joan Hendrik Rüschkamp, Willi Kortmann
 

Grüne Wirtschaftspolitik war das Schwerpunktthema der Kreismitgliederversammlung der Grünen. Eingeladen hatte Kreissprecher Richard Dammann ins Autohaus Rüschkamp in Lüdinghausen. Mitten in der Neuwagenausstellung hatten die Grünen ihre Stuhlreihen aufgebaut, Energiesparmodelle verschiedener Hersteller und reine Elektro-PKF ständig im Blick. Der Kreisverband Coesfeld  auf Abwegen fern der grünen Programmatik? Mitnichten.

Es war der richtige Ort, das wurde schon aus den einführenden Worten von Gastgeber und Inhaber Joan Hendrik Rüschkamp deutlich. Seit mehr als einem Jahrzehnt engagiert er sich weit über den klassischen Geschäftsbereich eines  Autohauses hinaus für kohlendioxidarme Antriebe, konnte Erfolge verbuchen, machte aber auch Verluste, vor allem, wenn die staatliche Förderpolitik im Zickzack fuhr. Die Grünen zeigten sich beeindruckt vom persönlichen Engagement und der Festigkeit in der Verfolgung des Ziels: automobil zu sein ohne das Klima zu schädigen.

Das war dann auch die passende Vorlage für die Einführung des Lüdinghausers Willi Kortmann in das Thema des Abends. Können die Sicherung der Arbeitsplätze und Klimaschutz erfolgreich in ein Konzept gebracht werden? Er legte dar, dass in der neueren Geschichte die revolutionsartige Verbesserungen der Produktivität für langanhaltende Aufschwungphasen gesorgt hätten: die Erfindung der Dampfmaschine, das Umstellen auf den Energieträger Öl, die Erdölchemie und schließlich in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts die Computertechnologie.

Eine vergleichbare neue Phase sieht der langjährige Sprecher der Grünen im Kreistag in der heranbrechenden Zeit der Erneuerbaren Energien, der Ablösung des Erdölzeitalters durch das Solarzeitalter. Das forcierte Setzen auf Sonnenenergie, Wind- und Biomassenutzung, das Vorantreiben von Energieeinsparmaßnahmen in Wirtschaft, Haushalt und Verkehr sind nach seiner Ansicht ein wahrer Jobmotor. Die Aufgabe grüner Wirtschaftspolitik sei es, dies auch für die Kreise, Städte und Gemeinden herauszuarbeiten.

In einer wichtigen Voraussetzung war sich mit den KreissprecherInnen Jutta Bergmoser und Richard Dammann einig: Es geht nur, wenn die Bürgerinnen und Bürger mitmachen, deshalb sei der Dialog mit den Menschen im Kreis Coesfeld unabdingbarer Bestandteil grüner Wirtschaftspolitik.

KMV
 
Im Nachgang zur Diskussion auf unserer Kreismitgliederversammlung in Lüdinghausen mit Willi Kortmann, hat Dieter Hoffmeister noch ein kleines Infopäckchen für Interessierte gepackt.
 
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Anonsten empfehle ich an diesem Thema Interessierten unbedingt zur weiteren einführenden Lektüre:

drei Meinhard Miegel, "Exit. Wohlstand ohne Wachstum"

drei Tim Jackson, "Wohlstand ohne Wachstum -Leben und Wirtschaften in einer endlichen Welt" (fast gleicher Titel) und evtl. noch das Buch

drei Harald Welzer, "Klimakriege. Wofür im 21. Jahrhundert getötet wird"
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