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Ortsumgehung Olfen - Offenlegungsbeschluss K 8 n in Olfen

Bekanntermaßen gucken wir GRÜNEN beim Neubau von Straßen genau hin, da der Erhalt einer unzerteilten freien Landschaft  ein hohes Gut für Natur und Landwirtschaft ist, dass nicht ohne Not aufgegeben werden soll.
Nun wird uns in der sehr ausführlich und übersichtlich angelegten Vorlage der Neubau der K 8 in Olfen als kostengünstigste Variante vorgeschlagen. Dies wäre auch das einzige Argument, was für den kompletten Neubau bliebe. Da die genaueren Kostenschätzungen in der Vorlage nicht beigefügt waren, habe ich um Übersendung der vollständigen Unterlagen gebeten, die ich auch kurzfristig erhalten habe.

Bei der K8 handelt es sich mit bis zu 6800 Fahrzeugen pro Tag um eine vergleichsweise gering belastete Kreisstraße. Der Neubau brächte in den favorisierten Varianten 1 und 3 eine Entlastung von 1.900 oder 1.700 Fahrzeugen im Olfener Stadtzentrum. Das wären in beiden Fällen eine Entlastung unter einem Drittel der jetzigen Belastung. Zur Verdeutlichung, die Entlastung betrüge rechnerisch weniger als 1,5 Fahrzeuge pro Minute. Sie wäre gewiss noch wahrnehmbar, aber kann sicherlich für die Entscheidung eine Straße neu bauen zu wollen, wenig relevant sein. 

Bei der Entscheidung die Straße aus Kostengründen neu zu bauen, wäre zu berücksichtigen, dass die bestehende Trasse mit mindestens 4.900 Fahrzeugen pro Tag belastet bliebe. Der Ausbaustand der bestehenden, jetzigen Trasse entspräche auch nicht dieser Belastung. Die Straße und die Steverbrücken blieben zu sanieren und beide dauerhaft zu erhalten. Nun werden diese Kosten nicht bei den Neubauvarianten hinzuaddiert und damit negiert. Zur Straßenunterhaltung wird nichts gesagt. Warum? Die Kosten wären doch auf jeden Fall von den Steuerzahlern zu tragen.

Wir bitten also, in der kommenden Sitzung auf die bestehende Trasse einzugehen, was mit Ihr beim Neubau der Straße passieren sollte und die Kosten für die alte Trasse mit zu betrachten. Wir könnten uns vorstellen, dass eine solche umfassende Betrachtung, die Ergebnisse Ihrer Untersuchung verändern und zu anderen Schlüssen führen würden.

Wir möchten unsere Vermutung nicht verschweigen, dass die B 474 nun als Kreisstraße durchgebaut werden soll, da weder Bund noch Land das Projekt weiter verfolgen. Beide hatten gute Gründe dafür das Projekt aufzugeben. 

Richard Dammann

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