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12.07.2015: Workshop Artenschutz? Grüne aus dem Kreis Coesfeld diskutierten mit Naturschutzverbänden, Landwirten, Jägern und Tierschützern über den Erhalt der Biodiversität
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Dr. Wilhelm Kraneburg, der Grüne für Umweltschutz im Kreis Coesfeld, formuliert ist es zu Beginn der Veranstaltung so: " Ich bin Pessimist. ich glaube, dass es für den Erhalt der Arten im Kreis Coesfld schon fünf nach Zwölf ist. Der Flächenverbrauch und die intensive Flächennutzung gehen ungebremst weiter. Kiebitz und Feldlerche stehen kurz vor dem Aussterben. Aber wir müssen es ja versuchen."

So pessimistisch sah es Dr. Annemone Spallek nicht. Sie hatte für den Vorstand der Grünen des Kreises zu einem Workshop Artenschutz in das Naturschutzzentrum Alter Hof Schopmann in Darup eingeladen um Wege aus dem Artensterben zu suchen. Und es sind verschiedenste Akteure der Boden- und Landnutzung, der Pflege und Hege und des Tier- und Artenschutzes gekommen. Das Thema brannte allen auf den Nägeln. Auf der Veranstaltung ist ein guter Dialog zwischen den Akteuren entstanden, der erste Ansätze aus dem Dilemma des Artensterbens aufzeigte.

Dr. Thomas Zimmermann vom Naturschutzzentrum zeigte den Stand des Artenverlustes auf. Der Druck zu Produzieren ist in der Landwirtschaft groß. Die Flächen werden intensiv genutzt. Es gilt Schutz- und Resträume zu erhalten und auf bestehnden öffentlichen Flächen neu zu schaffen. Wege und Randstreifen würden leider oft zu früh, zu intensiv oder gar falsch gepflegt. In den privaten Gärten werden häufig keine einheimische Arten oder Ruckzugsräume für Tiere mehr zugelassen. Die Steinwüsten halten immer meht Einzug. Er zeigte aber auch positive Beispiele, wie man mit geringen Mitteln viel erreichen kann, Kosten spart und durch Blühstreifen viel positive Resonanz bekommt.

Aus der Diskussion heraus zeigte sich, dass der Wille dem Artenverlust gegenzuhalten bei allen Beteiligten groß ist. Es zeigte sich aber auch die große Verunsicherung, welche Maßnahmen wo richtig und gut sind und wie man diese veranlasst. Eine gute professionelle Beratung wird für die große Fläche im Kreis in bestehenden Strukturen nicht angeboten. Hier wird man nachhaken.

Um das Thema mehr in die Breite zu bekommen, wurde aus der Veranstaltung eine Projektgruppe gebildet, von der man noch hören wird.

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