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Gasbohren in Herbern - Grüne aus dem Kreis Coesfeld und aus der Stadt Hamm trafen sich in Herbern zum Meinungsaustausch
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Volker Burgard, Annemone Spallek, Ralf Wozniak, Karsten Weymann,
Willi Kortmann, Reinhard Merschhaus

Die Ratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen in Hamm hat zugestimmt, dass sich die Stadtwerke Hamm an der HammGas GmbH beteiligen, um eine Entscheidung über eine ökologisch vertretbare, wirtschaftlich tragfähige Förderung von Flözgas (ohne hydraulisches Fracking) transparent und nachvollziehbar vorzubereiten. Allerdings ist die Zustimmung an die Einhaltung wichtiger Bedingungen geknüpft. Damit haben sich die Grünen in Hamm nicht grundsätzlich gegen Gasbohren gestellt. Da die Entscheidung die  Menschen im Kreis Coesfeld direkt betrifft, trafen sich Vertreter beider Regionen in Herbern zum Meinungsaustausch.

Die Grünen Hamm erhoffen sich durch Ihre Position Einfluss auf das Genehmigungsverfahren, da die Stadtwerke Hamm eine Sperrminorität bei HammGas hat. Ansonsten befürchten Sie, dass andere Unternehmen den Claim für sich zu nutzen suchen, dann würde das Verfahren mit weniger Bürgerbeteiligung und mit weniger Transparenz durchgeführt. So werde der Antrag jetzt nicht nur bergbaurechtlich, sondern auch wasserrechtlich und im Sinne einer Umweltverträglichkeitsprüfung durchgeführt. Deswegen ist der Kreis Coesfeld im Verfahren überhaupt beteiligt. Das sei der Erfolg ihrer Haltung. Die Politik in Hamm hat sich über alle Parteien für das Antragsverfahren ausgesprochen. Im Gegensatz dazu hat die Politik im Kreis Coesfeld insgesamt grundsätzlich enorme Bedenken gegen das Gasbohren in Herbern. Allen am Gespräch Beteiligten ist klar, dass bei erkennbar wirtschaftlichen Erfolg der Probebohrungen die Tür zur Nutzung des Flözgases geöffnet ist und es nicht bei diesen ersten Bohrungen bleiben wird.

Wenn die Genehmigung der Bezirksregierung Arnsberg vorliegt, möchte der Stadtrat in Hamm zu einer endgültigen Meinung zum Projekt kommen. Die Grünen Hamm wollen sich wegen der Tragweite der Entscheidung das Votum ihrer Mitglieder auf einer Kreisversammlung einholen. Sie sehen die Chancen des Projektes zur heimischen Energieversorgung und halten nach jetziger Einschätzung die Eingriffe in Natur und Landschaft für gering und vertretbar.

Bei den Grünen im Kreis Coesfeld überwiegen die Bedenken. Grüne Politik ist die Umsetzung der Energiewende und nicht die Förderung immer neuer fossiler Energiequellen mit den bekannten Problemen. Nachdem der Kohlebergbau zum Ende gekommen ist, ist es zu kurz gesprungen nun Gas verbrennen zu wollen.

Da die Entscheidung der Hammer Grünen für den Kreis Coesfeld wesentlich ist, werden die Coesfelder Grünen zusammen mit den Hammer Grünen am gleichen Ort und zur gleichen Zeit eine Mitgliederversammlung abhalten, um auch Ihr Votum abzugeben. Die Planung in  Hamm war zunächst im Dezember zu einer Entscheidung im Rat zu kommen. Wegen der unzureichenden Antragsunterlagen wird das nicht mehr klappen. So ist nun anvisiert vor Ostern eine  Entscheidung im Rat zu treffen.

Die Grünen aus beiden Regionen hoffen, durch eine breite Beteiligung Ihrer Mitglieder zu einem breiten und tragfähigen Meinungsbild zu kommen. Zumindest erhoffen sie sich auf beiden Seiten Verständnis für die jeweilige Position.

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