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Liebeswerben von Püning und Stinka erfolglos |
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Liebeswerben von Püning und Stinka erfolglos -ds- Havixbeck.
Freundlichen Beifall gab es für Konrad Püning und André Stinka. Und als Dankeschön fürs Kommen auch noch Pakete fair gehandelten Bio-Kaffees. Die Kreis-Grünen, die selbst keinen eigenen Landrats-Kandidaten aufgestellt haben, blieben aber auch nach der getrennten persönlichen Vorstellung der beiden Bewerber von CDU und SPD bei ihrer Linie, keine Wahl-Empfehlung abzugeben.
Zuerst war der Landrat aufgetreten, der die Erfolge seiner Amtszeit - insbesondere die niedrige Arbeitslosigkeit - herausstellte. „Ich werde alles dafür tun, dass jeder ausbildungswillige Jugendliche einen Platz bekommt“, versprach er. Er wirkte gelassen, blieb während seines Vortrages sitzen.
Sein Herausforderer stand auf, reklamierte gleich zu Beginn, nicht als Zählkandidat anzutreten, sondern „weil ich gewinnen will“. Stinka griff die CDU („Da ist nur Beton!“) frontal an. Viele Probleme würden verschlafen. Jeweils für sich passend legten beide das Ranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft aus: Püning verwies auf die gute Platzierung als bester Kreis im Münsterland. Stinka griff die Kritik an der Kinderbetreuung auf. Zur Asylpolitik befragt, erklärte er, dass Kreise immer Spielräume hätten, die sie zugunsten der Menschen ausnutzen sollten. Püning verwies auf das „sehr stringente Bundesrecht“, das er auszuführen habe. Menschlich habe er auch „oft nicht unbedingt Verständnis gehabt für die gesetzlichen Regelungen“. |
Ein Artikel von Detlef Scherle, WN/AZ
Mit freundlicher Genehmigung, herzlichen Dank ! |
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